Wie funktioniert Verdrängung

Was sind Gedanken.. Gedanken sind Bilder die eher so im Hintergrund in unserem Kopf ablaufen.
Wir machen uns am Tag so ca 60.000 Bilder.. Das heißt 60.000 Gedanken und wir können uns am Abend bestimmt an die allerwenigsten erinnern.. was da alles so im Hintergrund für Bilder abgelaufen sind.
Das heißt .. es ist meist ein unbewusster Prozess. Ich hab euch ja auch schon was über die Macht des Unterbewusstseins erzählt. Unser Denken spielt eigentlich die größte Rolle in der Gestaltung unseres Lebens. Das Unterbewusstsein macht den Großteil unseres Wesens aus. Wenn man sich vorstellt, dass über 90% der Dinge , die wir tagtäglich tun, von unserem Unterbewusstsein aus gesteuert werden.

Also.. ein Gedanke ist wie ein Bild. Es gild zu erkennen, dass ein Bild erstmal neutral ist. Als Kind, wenn du etwas siehst, wissen wir erst meist nicht, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Dazu brauchen wir noch etwas.. nämlich ein Gefühl oder eine Emotion. Warum macht man das? Damit du weißt, was gut oder schlecht ist. Man kommt also in diesen Bewertungsmodus.. jeder Mensch verknüpft Bilder mit anderen Gefühlen und demnach auch mit anderen Bewertungen, auf Grund verschiedener Erfahrungen und die meisten Erfahrungen machen wir natürlich in der Kindheit.

Wenn du auf die Welt kommst, kennst du keine Angst und keine Bewertungen. Alles ist einfach.. wir haben Urvertrauen und sind selbstbewusst . Dann passiert irgendwas.. zum Beispiel deine Eltern streiten.. du siehst das und es kommt ein Gefühl der Angst und der Hilflosigkeit , weil als Kind bist du nun mal hilflos und fühlst nur diesen Moment. Wenn du Strafen, wie Schläge, wenn du nicht brav bist, erhälst oder du gemobbt wirst.. ausgelacht oder sogar bis hin zum Missbrauch.. da kann man als kleines Kind gar nicht reagieren, also bleibt diese Bild weiterhin aktiv weil es hat keine Lösung hat, weil man ja in dieser Abhängigkeit drin ist, dass man geliebt wird, dass man versorgt ist und man ja auch keine andere Alternative in diesem Moment hat.
So haben wir ganz viele Bilder in unserm Unterbewusstsein .. von Traurigkeit, Wut und Angst.. gesammelt, die nicht wirklich positive Gefühle in uns auslösen.

Das sind Konflikte in der Kindheit die psychische Probleme machen.. ganz egal ob es Ängste, Panikattaken oder Zwänge sind. Denn wir haben Dinge erlebt, die wir nicht lösen konnten und jedes Problem was wir nicht lösen konnten.. bleibt ein Problem, was ganz viel mit Scham, Schuld und Angst zu tun hat

Solche Bilder können wir nicht wirklich ständig in uns hoch holen, weil wir sonst nicht weiter leben hätten können.. wir brauchten irgendeinen Weg, wir wir weiter gehen konnten.. deshalb verdrängen wir als Kind solche Bilder. Du sagtest dir also bewusst.. „Ich will dieses Bild nicht mehr anschauen, weil es mir immer negative Gefühle macht“ und das hat hat halt zu folge, dass das Problem nicht gelöst ist sondern das Gefühl so „frei“ in deinem Körper herum fliegt
Man „schafft“ ja als Kind ganz viel in seinen Körper rein.. man muss ja so viel lernen.. wie laufen, im Kindergarten oder in der Schule. Auch hat man ja als Kind ganz viele Eindrücke von außen, dass dieses Gefühl nicht soo viel macht, weil man sich ja ständig mit neuem versorgt.

Was übrig bleibt, ist eben dieses Gefühl.. die meist erst später wieder auftauchen und wenn wir jetzt auf Umstände und Situationen im Außen treffen , die genau dieses Gefühl antriggern.. erinnern wir uns ja nur an dieses Gefühl.. aber uns fehlt das dazu gehörige Bild, das haben wir ja verdrängt, das heißt .. wir sind ängstlich oder wütend auf die Person oder die Situation im Jetzt und bauen neue Verknüpfungen und neue Bilder dazu auf.. die uns immer mehr vom eigentlichen Ursprung weg bringen und uns immer tiefer in die Spirale zieht.. dieses berühmte Hamsterrad.

Erkenne, das Gedanken und Gefühle immer zusammen funktionieren. Die Gedanken oder die Bilder verdrängt wurden und das Gefühl übrig bleibt.. weil wir keine Lösung finden konnten.
Erkenne.. was auch immer dein Gefühl ist.. sei es Angst oder Wut oder Hilflosigkeit etwas ist .. was zu dir gehört.. was du einmal kreiert hast und wenn dieses Gefühl aus deinem Unterbewusstsein sich zeigt.. du in die Annahme gehst und die Akzeptanz.. weil es dir eigentlich was zeigen will. Dieses Gefühl dient eigentlich als Schutz.. diese berühmten Mauern die wir um uns gebaut haben.. aber frage dich:
– Ist mir dieses Gefühl wirklich noch dienlich?
– Brauch ich es immer noch?
Du bist jetzt erwachsen und bist nicht mehr hilflos.. sieh genau hin..erinnere dich.. Baue eine passende Verknüpfung zu diesem Bild und schreib damit deine Geschichte neu.. meditiere und horch in dich rein.. wann ist dieses Bild, das du mit diesem Gefühl verknüpft hast entstanden.. wie alt warst du?
Sag dir.. alles darf sein.. ich nehme alles an, was mich ausmacht und umarme dieses kleine Kind in dir, als ein jetzt liebevoller Erwachsener.
Dieses Gefühl will dir was sagen.. indem wir es immer noch verdrängen, weil wir es nicht haben wollen und immer wieder diesen Widerstand erneut aufbauen.. werden immer wieder Situationen in unsere Leben treten die uns an dieses Gefühl erinnern und anstatt zu denken..““Oh nein, nicht schon wieder.. nehme es an und sehe es dir an.
Gefühle.. ist schon wie der Name sagt.. GEH hin und FÜHLE.. wie Robert Betz sagt.
Und ja .. es ist ein Prozess und ja, es tut auch weh.. aber nur durch die Annahme und das erkennen und dem Verstehen kommt man aus diesem Kreislauf raus.

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