Selbstliebe (2)



Soo.. wie funktioniert das jetzt mit der Selbstliebe..

Wie ich erwähnt habe, nutzt es nichts, wenn man nur darüber liest. Es führt kein Weg drum herum, als wirklich ins TUN zu kommen. Im Grunde spielen auch unsere Gewohnheiten eine große Rolle. Wir tun Tagtäglich das meiste immer auf die gleiche Art und Weise. Wir drehen uns in unserem täglichen Hamsterrad, nähren damit unsere Glaubenssätze, die nicht mal die unseren sind. Wir machen sie zur Wahrheit und in Wirklichkeit haben wie die nicht mal selber gesät.. aber wir gießen sie dauernd 😉

Ich möchte euch ein paar Ansätze mitgeben, wie wir wahrhaftig in unsere Selbstliebe kommen können :

1) Bewusstsein
Wie ist eigentlich dein Verhalten dir gegenüber?
Wie redest du mit dir selber?

Der erste Schritt zur Selbstliebe, ist Bewusstsein darüber zu erlangen, wie du mit dir selbst umgehst. Du machst quasi eine Bestandsaufnahme. Habt ihr eine Vorstellung, wie viele Gedanken wir täglich denken? Pro Tag ca. 40.000-60.000 Gedanken. Die Gedanken kommen und gehen so schnell, dass wir es häufig gar nicht mitbekommen.
Ein kleines „das kann ich nicht..“ wird so schnell gar nicht wahrgenommen und gerade können diese Selbstzweifel so viel Lebensqualität kosten, vor allem, wenn dieser Gedanke immer wieder gedacht wird.

Oft ist es auch so, dass wir uns mit diesen Gedanken identifizieren.. „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich bin wütend“
Werde zum Beobachter deiner Gedanken.. denn alles was dir auffällt, kann man auch verändern.

2.) Akzeptanz

Die meisten haben doch ein paar Kilos zu viel auf den Hüften oder wir reden uns gewisse Situationen schön.. manchmal versuchen wir zwanghaft etwas zu lieben, das wir in Wahrheit verachten und das macht auf Dauer unglücklich. Das ist auch ein Verdrängungsmechanismus und unsere Selbstachtung sinkt auch dadurch.
Versucht doch mal, Dinge, die ihr an euch jetzt nicht so toll findet, einfach zu akzeptieren.
Wenn wir nicht akzeptieren, können wir auch nicht lieben und schon gar nicht verändern. Innere Kämpfe kosten endlos viel Energie und führen zu nichts , als in Frust, weil man sie nicht gewinnen kann.
Diese Dinge sind sowieso da, ob sie einem jetzt gefallen oder nicht !
Dinge wie
– Gedanken ( Ich bin nicht gut genug )
– Gefühle ( Angst oder Neid)
– Körperliches ( Zu viele Kilos)
– Verhaltensmuster ( nicht getrauen , seine Bedürfnisse auszusprechen)

Es geht nicht darum, ob du es gut oder schlecht findest.. das ist bewerten und vergleichen.. die Dinge sind so wie sie sind und es geht darum, dich mit all deinem Sein zu akzeptieren. Mit dieser Akzeptanz nimmt man eine Menge Druck aus dem Leben.

3) Liebevoll

Wie gehen wir eigentlich mit unserer besten Freundin oder Freund um, wenn der jenige Probleme hat ? Oder wenn dein Kind traurig ist ?
………..
Und wie gehst du mit dir um?

Wie ich in Schritt 1 und 2 erwähnt habe, ist es am wichtigsten, dass uns unser negatives Verhalten uns selbst gegenüber erst einmal auffällt und dass wir es akzeptieren und jetzt kommt der Schritt, wie wir uns den satt dessen behandeln 😉
Es geht aber nicht darum, dass wir uns was einreden, was wir sowieso nicht glauben sondern dass wir verständnisvoller und liebevoller zu uns selber werden.

Stell dich mal als deinen besten Freund oder dein Kind vor und dann behandelst du dich so. Auch wenn du Widerstand spürst.. nimm ihn an und verurteile dich nicht dafür. Es ist okay. Es kann auch passieren, dass du in ein wahren Schleudergang gerätst.. man wird in ein Wirbel von Gedanken und Gefühlen mitgerissen und man kann das destruktive Verhalten kaum stoppen. Auch das ist okay. Wenn wir uns jahrelang schlecht behandeln, kann man nicht erwarten, dass sich unser Verhalten über Nacht verändert. Wichtig ist es, dran zu bleiben und nicht aufzugeben, weil je öfter wir uns in dieser Situation befinden und sie einfach nur als solche wahrnehmen, je leichter wird es fallen, diese Situation auch zu stoppen und immer liebevoller mit uns umzugehen.

4) Gönne dir was

Selbstliebe entsteht dadurch, wie du dich behandelst. Gönne dir jeden Tag bewusst eine Sache und entwickle daraus eine Gewohnheit. Wichtig dabei ist, dass du die Sache bewusst gönnst und auch genießt. Das können ganz banale Dinge sein, wie in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken oder eine Meditation machen oder du nimmst dir einfach mal 15 Minuten Zeit. Deiner Fantasie und Bedürfnissen sind da keine Grenzen gesetzt. Daraus resultiert der 5. Schritt..

5) Entwickle gute Gewohnheiten

Wir sind das Produkt unserer Gewohnheiten..das hab ich eingangs schon erwähnt. Wenn wir uns im Kopf immer wieder runter machen, dann ist das nichts , als eine Denkgewohnheit. Wenn wir diese Gewohnheiten ändern, ändert sich auch automatisch das Leben. Unser Gewohnheiten sind nicht in Stein gemeißelt 🙂 wir können sie jederzeit ändern.
Um in die Selbstliebe zu kommen, brauchen wir nicht mal irgendwelche neuen Übungen lernen, es reichen schon die banalsten Dinge, die wir sowieso machen.
Selbstliebe entsteht dadurch, wie du dich behandelst.
Zum Beispiel beim duschen.. nimm dir Zeit und pflege deinen Körper bewusst, weil du es dir wert bist.
Beim anziehen.. zieh dich schick an und mach es für dich.
Wenn wir uns 2 oder 3 Alltagstätigkeiten uns aussuchen und diese in Zukunft mit dem Bewusstsein „Ich tu mir gerade etwas Gutes“ machen.
Das stärkt die Selbstliebe und verändert negative Gewohnheiten.

Meine Lieben.. Selbstliebe bedeutet, dass man zu sich selber eine liebevolle Beziehung hat und sich selber wertschätzt.
Es bedeutet nicht, sich Ziele zu setzen und Dinge zu tun, in der Hoffnung, endlich ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Wir müssen nichts leisten um liebenswert zu sein. Gebt die Hoffnung auf, endlich gut zu sein..

wir können nichts werden, was wir schon lange sind.

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