Ostara

Zur Zeit ist mal wieder Magie pur.. Wir lassen uns jedes Jahr wieder von der Wärme, dem Licht und dem Duft des Frühlings verzaubern.

Und nun ist es endlich soweit.. Heute am 20. März ist Tag und Nacht exakt gleich lang. Heute ist Frühlingsäquinoktium, oder einfach Tag- und Nachtgleiche.
Die Tag- und Nachtgleichen und die Sonnenwenden sind die vier wichtigsten Fixpunkte des Sonnenjahres. Doch während die Sonnenwenden wirklich oft deutlich spürbare energetische Wendepunkte sind, ist die Kraft der Tag- und Nachtgleichen von ganz anderer Art. Dies ist eine Zeit des Gleichgewichtes zwischen Nacht und Tag, den Kräften des Lichts und der Dunkelheit. Der Frühlingsanfang ist eine Zeit des erneuerten Lebens, mit dem Versprechen der fruchtbaren Fülle, die nun endlich kommen mag.

Der Frühlingsanfang ist die Zeit der Aussaat. Eine Zeit der Ausdehnung und der Entwicklung. Alle Dinge kommen an das Tageslicht. Wir freuen uns über die ersten Blumen im Garten, im Wald und auf der Wiese.
Auch wir können die Magie der Natur nützen, um uns Gedanken darüber zu machen..was möchte ich für mich „säen“ 😉
Welche Ziele möchte ich mir setzen.. welche Glaubenssätze transformieren, um in meine eigene Fülle zukommen.. mehr Leichtigkeit und Lebensfreude in mein Leben zu ziehen. Um so bewusster wir unser Absichten formulieren, um so reicher wird unsere Ernte sein 🙂

Frühlings Tag- und Nachtgleiche ist auch das keltische Jahreskreisfest Ostara. Der Name Ostara (Eostre) entstammt dem lateinischen Wort „Aurora“ und bedeutet „Morgenröte“.
Ostara bringt uns die Sonne aus dem Osten – sie bringt uns Licht, Wärme .. und Leben. Ostara bedeutet in etwa Zeugung der Erde im Frühling. Sie ist ein Symbol für die Kraft der wieder erwachenden Natur. Mit der Frühlingsgöttin beginnt auch das Wasser in dem aufgetauten Boden wieder zu fließen und verheißt Wachstum und Fruchtbarkeit für die Felder. Die Göttin der Morgenröte versinnbildlicht die Auferstehung der Natur, der Wiedergeburt und des Wachstums.
Zum Schutz der Feldfrüchte wird Ostara mit Feuerritualen in der Morgendämmerung gefeiert. Nach der langen Winterzeit spüren auch wir Menschen wie unsere Lebensenergie wieder angefeuert wird —  unser inneres Feuer wird neu entfacht.

Als Tochter des obersten Germanen Gottes Odin fliegt sie durch den Himmel, umgeben von Tieren und Putten, während die Menschen zu ihr hinauf sehen und ihr zu Ehren ein Fest für den Sieg des Frühlings über den Winter feiern. Der heilige Mondhase ist Ostaras Tier, der in einer Vollmondnacht im Sternbild zu sehen ist.
In der germanischen Mythologie bekam zum Frühlingsbeginn Thor von den Winterriesen seinen Hammer zurück und damit seine Zeugungskraft.

Eier gelten seit Jahrtausenden als Symbol der Fruchtbarkeit. Der Beginn des Eierlegens in der Vogelwelt wurde als Zeichen für den Frühling gesehen. Besonders rot bemalte Eier waren früher weit verbreitet.. rot deshalb, weil sie die Farbe des Blutes ist und damit des Lebens.

Das christliche Osterfest wird erst seit dem späten Mittelalter gefeiert und auch der Osterhase ist keine Erfindung des Christentums.
Historisch und Kulturwissenschaftlich wird oft angezweifelt, dass eine Göttin mit dem Namen Eostra oder Ostara tatsächlich verehrt wurde. Sie soll eher eine romantische Erfindung der Neuzeit sein.
Aber so wie mit allem, was Mythen und Geschichten betrifft.. sie sind einfach magisch und was mich betrifft.. sie machen einfach Sinn und die Vorstellung und die Bilder was dabei entstehen, sind faszinierend .

Ich wünsche uns allen eine magische Zeit des Wachstums und der Fülle, dass wir in unsere Kraft kommen.. neue Wege finden, um unsere Ideen und Ziele zu verwirklichen. Das wir kreativ werden und sprühen vor Schaffenskraft.
Die Kraft der Ostara hilft uns bei der Verwirklichung unserer Ziele

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2 Kommentare zu „Ostara

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